Groenendael-Kennel "vom Sallenbusch" near Augsburg, Germany

Verband für das Deutsche Hundewesen
anerkannte Zuchtstätte
 seit  2007
 
Allerlei

 

 

Last Update:
24.01.2012

Home
English
Neues
Wurfplanung
Enya
A-Wurf
B-Wurf
Allerlei
Bildergalerie
Kontakt
Gästebuch
Links

Über Uns Welpenaufzucht

Ernährung

Bücher Urlaubstipps

                         Über Uns

 

Unsere Familie besteht aus drei Personen: meinem Mann Steffen und mir und unserer Tochter Rebecca (geboren 2001). Wir leben in Meitingen, das ist eine Gemeinde in der Nähe von Augsburg. Aber eigentlich sind wir Badener und stammen aus der Gegend von Karlsruhe.

Enya ist unser erster Hund, wobei ich mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Hund beschäftige. Da sie uns und auch andere mit ihrem freundlichen und offenen Wesen überzeugt hat, haben wir uns entschlossen, mit ihr zu züchten. Nachdem wir mit ihr die erforderlichen Voraussetzungen wie Ausstellungen, Wesensprüfung und Nachzuchtbeurteilung erfüllt hatten, wurde sie angekört. So konnten wir nun im Frühjahr 2008 in das Abenteuer Zucht einsteigen. Da ich beim DKBS (Deutscher Klub für Belgische Schäferhunde) recht aktiv bin, kenne ich zum Glück genügend kompetente Züchter, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und die sich jederzeit von mir Löcher in den Bauch fragen lassen.

Aber da Enya ein geduldiger und liebenswerter Hund ist, wird sie mir das hoffentlich verzeihen. Dafür gibts dann wieder lange Spaziergänge und Tobestunden mit ihren Kumpels auf der Hundewiese. Auch dadurch zeichnet sie sich aus: man kann sie überall hin mitnehmen. Sie ist zwar durchaus manchmal eine kleine Zicke, aber eigentlich verträgt sie sich mit allen und geht Raufereien eher aus dem Weg. Oder lässt sich zumindest sofort abrufen, wenn es doch mal brenzlig wird.
Das ist es auch, worauf ich beim Deckrüden großen Wert lege: er soll ein sicherer, freundlicher und unerschrockener Hund sein (und schön noch dazu). Denn ich möchte Hunde züchten, die ihren Besitzern Freude machen.  Mein Ziel ist es gesunde, wesensfeste und natürlich schöne Hunde zu züchten.
Es sollen vorrangig Familienhunde sein mit guter Veranlagung für den Hundesport. Meiner Meinung nach ist ein Belgischer Schäferhund nur dann glücklich, wenn er richtig gefordert wird. Das muss nicht unbedingt auf dem Hundeplatz sein, aber man sollte sich schon richtig mit dem Hund beschäftigen. Es gibt jedoch mittlerweile so viele verschiedene Hundesportarten, dass da eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte. Sei es Agility, Obedience, THS, Dogdancing oder auch VPG, mit diesem Hund kann man alles machen. Belgier sind keine "Nebenher"-Hunde, die nur so in der Familie mitlaufen. Ein bisschen Arbeit für den Kopf ist sehr wichtig. Das kann man natürlich mit Tricks, die der Hund einfach nur zu Hause lernt, auch erreichen. Und dann hat man den tollsten Hund der Welt der versucht, einem jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Nun ja, wie man merkt, bin ich ein großer Fan dieser Rasse. Eine ausführliche Rassebeschreibung und Bildergalerie finden Sie auf der Homepage des DKBS.

 

nach oben

 

 

Welpenaufzucht

 

 

Die Welpen werden bei uns im Haus, genauer gesagt im Welpenzimmer zur Welt kommen. Dort steht Enyas vertrauter Hundekorb, der dann zur Wurfbox umfunktioniert wird. Die ersten drei Wochen verbringen die Welpen im Haus, danach dürfen sie sich langsam aber sicher unseren Garten erobern. Der wird in dieser Zeit zu einem kleinen Abenteuerspielplatz umgestaltet. Es finden sich dort Dinge wie z.B. eine Wackelbrücke, ein Tunnel, eine Wippe, ein Dosenbad und vieles mehr. Die Kleinen werden in immer unterschiedlicher Zusammensetzung mit den verschiedensten Dingen in Berührung kommen. Auch die Kinder und Jugendlichen aus der Nachbarschaft freuen sich schon sehr darauf, die Welpen zu knuddeln und zu verwöhnen. In kurzen Ausflügen vor und hinters Haus werden die Kleinen schon mal langsam auf die große weite Welt vorbereitet.

Das Futter wird auch sehr abwechslungsreich gegeben, von Fleisch, Knochen, Quark, Obst und Gemüse über Trockenfutter und vielleicht auch mal `ner Dose werden die Kleinen schon alles Mögliche kennengelernt haben, wenn sie mit ca. acht Wochen in ihr neues Heim ziehen. Das macht die Umstellung auf die Fütterungsweise des neuen Besitzers einfacher.

 

nach oben

 

 

Ernährung                 

 

Ian Billinghurst, australischer Tierarzt und Buchautor, beschäftigte sich seit den 70er Jahren ausgiebig mit dem Thema Fertigfutter und damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten bei Hunden. Selber auf dem Lande aufgewachsen, hatte er gute Vergleichsmöglichkeiten des Gesundheitszustandes von Hunden, die mit natürlicher Nahrung aufgezogen worden waren und Hunden, denen man über Jahre Fertigfutter angeboten hatte.
Immer wieder zeigten seine Studien, dass Gesundheitszustand und Lebensqualität der natürlich ernährten Hunde die der Fertigfutterernährten bei weitem übertraf. Sein Buch "Give your Dog a Bone" legte den Grundstein für ein Umdenken.
Bis dahin hatte man jahrelang der bunten Werbung geglaubt, dass nur ein "ausgewogenes", industriell gefertigtes Futter unsere Hunde ausreichend ernährt.
Sicherlich gibt es Abstufungen im Gütegrad der Fertigfutter. Einige Hersteller bemühen sich wirklich um gute Produkte ohne Konservierungsmittel, Zucker und vor allen Dingen pflanzlichen und tierischen Nebenprodukten.
BARF ist schon mit vielen Acronymen übersetzt worden, unter anderem mit "Biological Appropriated Raw Food", "Bones and Raw Food", "Born Again Raw Feeders", "Biologisch artgerechte rohe Fütterung" und vieles mehr.

Alles in allem simuliert man mit der Barf-Fütterung eine natürliche Ernährung: Fleisch und Knochen als Energie- und Calciumlieferanten; Gemüse, Kräuter und Obst für die Vitaminzufuhr.

(angelehnt an den Text der HP "Der grüne Hund", siehe unter "Links")

 

Ich barfe Enya seit August 2007 und ich denke, dass es ihr sehr gut tut. Seitdem hat sie ein ganz prächtiges Fell, auch rund um die Nase. Dort war es eher etwas dürftig. Sie wirkt ausgeglichener, und die Zähne sind durch die "Knochenarbeit" immer blitzeblank. Die Höchstleistungen, die so ein Wurf von der Hündin abverlangt, hat sie prima überstanden. Wie überzeugend diese Art der Ernährung ist, kann man sicherlich auch daran sehen, dass fünf von unseren acht Welpen aus dem A-Wurf gebarft werden, obwohl ich die Welpeninteressenten nicht nach diesem Kriterium ausgewählt habe.
Enyas tägliches Menü setzt sich aus ca. 250g Muskelfleisch vom Rind oder Seelachsfilet, 100g Hühner- oder Kalbsknochen und 150g Gemüse/Obst zusammen. Dazu gebe ich noch einen Messlöffel Algen-Kräutermischung von S. Simon vom DHN-Shop (siehe Link "Der gesund Hund") und einen Schuß Öl. Das kostet mich alles in allem nicht mehr als ein gutes Trockenfutter.

nach oben

 

 

--------------- Der Simahof ---------------

Der Simahof ist ein Biobauernhof, der Milchwirtschaft betreibt. Er befindet sich in der Steiermark/Österreich. Auf ca. 1200m Höhe ist er sehr ruhig und einsam gelegen. Es führt keine Straße daran vorbei, so dass man Kinder und Hunde unbedenklich draussen spielen lassen kann. Die sehr freundlichen Bauersleute sind allzeit bereit, die Kinder mit in den Stall oder auf den Traktor zu nehmen. Der Hofhund muss zwar zu allem erst sein ok geben, aber "des passt eh", wie Thomas und Barbara Rieberer gerne sagen. Vom Hof aus sind sehr viele schöne Ziele in kurzer Zeit zu erreichen. Den Hund kann man eigentlich überall hin mitnehmen, nur ins Schwimmbad natürlich nicht. Aber da die große Hollywoodschaukel sehr zur Gemütlichkeit einlädt, hat man so gar keine Eile...
Es gibt dort zwei Ferienwohnungen. Milch und Eier kann man direkt am Hof bekommen.
Ein wunderbarer Urlaubsort, der sehr zum Entspannen und Verweilen einlädt!

Fam. Rieberer, Kulm am Zirbitz 19, A-8820 Neumarkt, 0043(0)3586/2219

 

nach oben