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Unsere Familie
besteht aus drei Personen: meinem Mann Steffen und mir und unserer
Tochter Rebecca (geboren 2001). Wir leben in Meitingen, das ist eine
Gemeinde in der Nähe von Augsburg. Aber eigentlich sind wir
Badener und stammen aus der Gegend von Karlsruhe. Enya
ist unser erster Hund, wobei ich mich schon seit vielen Jahren mit dem
Thema Hund beschäftige. Da sie uns und auch andere mit ihrem freundlichen
und offenen Wesen überzeugt hat, haben wir uns entschlossen, mit ihr zu
züchten. Nachdem wir mit ihr die erforderlichen Voraussetzungen wie Ausstellungen,
Wesensprüfung und
Nachzuchtbeurteilung
erfüllt hatten, wurde sie angekört. So
konnten wir nun im Frühjahr 2008
in das Abenteuer Zucht einsteigen. Da ich beim DKBS (Deutscher Klub für
Belgische Schäferhunde) recht aktiv bin, kenne ich zum Glück genügend
kompetente Züchter, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und die sich
jederzeit von mir Löcher in den Bauch fragen lassen. Aber da Enya ein geduldiger und
liebenswerter Hund ist, wird sie mir das hoffentlich verzeihen. Dafür
gibts dann wieder lange Spaziergänge und Tobestunden mit ihren Kumpels
auf der Hundewiese. Auch dadurch zeichnet sie sich aus: man kann sie
überall hin mitnehmen. Sie ist zwar durchaus manchmal eine kleine Zicke,
aber eigentlich verträgt sie sich mit allen und geht Raufereien eher aus
dem Weg. Oder lässt sich zumindest sofort abrufen, wenn es doch mal
brenzlig wird.
Das
ist es auch, worauf ich beim Deckrüden großen Wert lege: er soll
ein sicherer, freundlicher und unerschrockener Hund sein (und
schön noch dazu). Denn ich möchte Hunde züchten, die ihren
Besitzern Freude machen. Mein Ziel ist es
gesunde, wesensfeste und natürlich schöne Hunde zu züchten.
Es sollen vorrangig Familienhunde sein mit guter
Veranlagung für den Hundesport. Meiner Meinung nach ist ein Belgischer
Schäferhund nur dann glücklich, wenn er richtig gefordert wird. Das muss
nicht unbedingt auf dem Hundeplatz sein, aber man sollte sich schon
richtig mit dem Hund beschäftigen. Es gibt jedoch mittlerweile so viele
verschiedene Hundesportarten, dass da eigentlich für jeden etwas dabei sein
sollte. Sei es Agility, Obedience, THS, Dogdancing oder auch VPG, mit
diesem Hund kann man alles machen. Belgier sind keine
"Nebenher"-Hunde, die nur so in der Familie mitlaufen. Ein
bisschen Arbeit für den Kopf ist sehr wichtig. Das kann man natürlich
mit Tricks, die der Hund einfach nur zu Hause lernt, auch erreichen. Und
dann hat man den tollsten Hund der Welt der versucht, einem jeden Wunsch
von den Augen abzulesen.
Nun ja, wie man merkt, bin ich ein großer Fan
dieser Rasse. Eine ausführliche Rassebeschreibung und Bildergalerie
finden Sie auf der Homepage des DKBS.
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Welpenaufzucht
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Die Welpen werden bei uns
im Haus, genauer gesagt im Welpenzimmer zur Welt kommen. Dort steht Enyas
vertrauter Hundekorb, der dann zur Wurfbox umfunktioniert wird. Die ersten
drei Wochen verbringen die Welpen im Haus, danach dürfen sie sich langsam
aber sicher unseren Garten erobern. Der wird in dieser Zeit zu einem
kleinen Abenteuerspielplatz umgestaltet. Es finden sich dort Dinge wie
z.B. eine Wackelbrücke, ein Tunnel, eine Wippe, ein Dosenbad und vieles mehr. Die Kleinen werden in immer
unterschiedlicher Zusammensetzung mit den verschiedensten Dingen in
Berührung kommen. Auch die Kinder und Jugendlichen aus der Nachbarschaft
freuen sich schon sehr darauf, die Welpen zu knuddeln und zu
verwöhnen. In kurzen Ausflügen vor und hinters Haus werden die
Kleinen schon mal langsam auf die große weite Welt vorbereitet.
Das Futter wird auch sehr abwechslungsreich gegeben, von Fleisch, Knochen, Quark, Obst und Gemüse
über Trockenfutter und vielleicht auch mal `ner Dose werden
die Kleinen schon alles Mögliche kennengelernt haben, wenn sie mit ca. acht
Wochen in ihr neues Heim ziehen. Das macht die Umstellung auf die
Fütterungsweise des neuen Besitzers einfacher.
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Ernährung
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Ian Billinghurst, australischer Tierarzt
und Buchautor, beschäftigte sich seit den 70er Jahren
ausgiebig mit dem Thema Fertigfutter und damit zusammenhängenden
Zivilisationskrankheiten bei Hunden. Selber auf dem Lande
aufgewachsen, hatte er gute Vergleichsmöglichkeiten des
Gesundheitszustandes von Hunden, die mit natürlicher
Nahrung aufgezogen worden waren und Hunden, denen man über
Jahre Fertigfutter angeboten hatte.
Immer wieder zeigten seine Studien, dass
Gesundheitszustand und Lebensqualität der natürlich ernährten
Hunde die der Fertigfutterernährten bei weitem übertraf.
Sein Buch "Give your Dog a Bone" legte den
Grundstein für ein Umdenken.
Bis dahin hatte man jahrelang der bunten Werbung geglaubt,
dass nur ein "ausgewogenes", industriell
gefertigtes Futter unsere Hunde ausreichend ernährt.
Sicherlich gibt es Abstufungen im Gütegrad der
Fertigfutter. Einige Hersteller bemühen sich wirklich um
gute Produkte ohne Konservierungsmittel, Zucker und vor
allen Dingen pflanzlichen und tierischen Nebenprodukten.
BARF ist schon mit vielen Acronymen übersetzt worden,
unter anderem mit "Biological Appropriated Raw
Food", "Bones and Raw Food", "Born
Again Raw Feeders", "Biologisch artgerechte rohe
Fütterung" und vieles mehr.
Alles in allem simuliert man mit der Barf-Fütterung eine
natürliche Ernährung: Fleisch und Knochen als Energie-
und Calciumlieferanten; Gemüse, Kräuter und Obst für
die Vitaminzufuhr.
(angelehnt an den Text der
HP "Der grüne Hund", siehe unter
"Links")
Ich barfe Enya seit August 2007 und ich denke,
dass es ihr sehr gut tut. Seitdem hat sie ein ganz prächtiges
Fell, auch rund um die Nase. Dort war es eher etwas dürftig.
Sie wirkt ausgeglichener, und die Zähne sind durch die
"Knochenarbeit" immer blitzeblank. Die
Höchstleistungen, die so ein Wurf von der Hündin abverlangt,
hat sie prima überstanden. Wie überzeugend diese Art der
Ernährung ist, kann man sicherlich auch daran sehen, dass fünf
von unseren acht Welpen aus dem A-Wurf gebarft werden, obwohl
ich die Welpeninteressenten nicht nach diesem Kriterium
ausgewählt habe.
Enyas tägliches Menü setzt sich aus ca. 250g Muskelfleisch vom
Rind oder Seelachsfilet, 100g Hühner- oder Kalbsknochen und 150g Gemüse/Obst
zusammen. Dazu gebe ich noch einen Messlöffel
Algen-Kräutermischung von S. Simon vom DHN-Shop (siehe
Link "Der gesund Hund") und einen Schuß Öl.
Das kostet mich alles in allem nicht mehr als ein gutes
Trockenfutter.
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--------------- Der
Simahof ---------------

Der Simahof ist ein
Biobauernhof, der Milchwirtschaft betreibt. Er befindet
sich in der Steiermark/Österreich. Auf ca. 1200m Höhe
ist er sehr ruhig und einsam gelegen. Es führt keine
Straße daran vorbei, so dass man Kinder und Hunde
unbedenklich draussen spielen lassen kann. Die sehr
freundlichen Bauersleute sind allzeit bereit, die Kinder
mit in den Stall oder auf den Traktor zu nehmen. Der
Hofhund muss zwar zu allem erst sein ok geben, aber
"des passt eh", wie Thomas und Barbara Rieberer
gerne sagen. Vom Hof aus sind sehr viele schöne Ziele in
kurzer Zeit zu erreichen. Den Hund kann man eigentlich
überall hin mitnehmen, nur ins Schwimmbad natürlich
nicht. Aber da die große Hollywoodschaukel sehr zur
Gemütlichkeit einlädt, hat man so gar keine Eile...
Es gibt dort zwei Ferienwohnungen. Milch und Eier kann man
direkt am Hof bekommen.
Ein wunderbarer Urlaubsort, der sehr zum Entspannen und
Verweilen einlädt!
Fam. Rieberer, Kulm am Zirbitz 19, A-8820
Neumarkt, 0043(0)3586/2219
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